Hollfeld , 9. Juni 2008

SAMUEL PÉREZ ERSCHLOSS FLÜGEL NEU
Begeisterndes Konzert im Wasserschloss Kainach bis hin zur Erschöpfung

Das Wasserschloss von Kainach hat zwar unten Mauern mit zwei Metern und oben beim Stucksaal ist es immer noch ein Meter. Aber trotzdem drohte der kleine Raum zu zerspringen, als Professor Samuel Perez aus Puerto Rico am Klavier saß.
HOLLFELD — Vor einem begeisterten Publikum, das umgekehrt ihn begeisterte und zu vier Zugaben bewegte, holte er aus dem 120 Jahre alten Bechstein-Flügel Klänge heraus, die Schlossherr Eckehard Scholl, selbst Konzertpianist in Berlin, wohl nicht für möglich gehalten hätte. Samuel Perez lobte das Klavier wegen seines warmen, verführerischen
Klangs. Aber die alte Mechanik hatte ihre Mucken. Er überwand sie im freien Spiel, ohne Noten.
Und er erntete immer wieder Bravo-Rufe und am Schluss fast anerkennende Pfiffe, weil er die Werke von Mozart bis Gershwin lebte und erklärend wie ein Geschenk weitergab,
bis zur Erschöpfung intensiv gespielt. Dabei zeigte er sich, trotz allen Draufgängertums beim Anschlag, als bescheidener Mensch.
Auch das baute Sympathie auf. Perez begann mit einer Fantasie von Mozart, die alle alten Kompositionsmuster vielfältig aufbrach. Schon der Applaus hier zeigte ihm, wie sehr
das Publikum seine Wärme im Spiel schätzte. Weiter ging es mit Edvard Grieg, den er heute - nach Studium in den USA und Professur in seiner Heimatstadt San Juan — über alle klassischen Komponisten stellt: „Wegen seiner Frische.“ Hier lebte er laut und rollend
die tiefe Schwere aus, wurde auch rasend — und stoppte trotzdem ab zum Feinen. Es war, als trüge er Grieg in sich. Ähnlich nah ist Samuel Perez dem Franzosen Frédéric Chopin.
Dessen „Impromptu" war selten so vital gespielt wie hier im Schloss.
Es war, als lebte der Puerto-Ricaner mit der Reinheit und Wärme der Klänge.
Perez schätzt Franz Liszt als zu unbekannten Vordenker der nächsten Komponistengeneration, der Wagner half, zum Beispiel mit seiner „Loreley“ beim „Tristan“. Perez spielte zwei Stücke von ihm, „Petrarca“ und „Transcendental“. Sie erschöpften ihn durch ihre Extreme, so krass, liebevoll und gewaltig entworfen. Aber
der Funke sprang nicht über: Liszt ist nicht schnell zu erschließen.


Höhepunkte waren hingegen Rachmaninow, wo das alte Piano zu mächtigem Fließen aufbrach, sehr beeindruckend (begünstigt noch dadurch, dass dem Instrument heute die Trennung der Töne schwerfällt) und Gershwin.
Dessen „Rhapsodie“ schien die ganze Musikentwicklung seit Mozart hammerartig
zusammenzuwürfeln, fast verrückt im Stil.
Samuel Perez kannte diese verblüffende Urfassung für Klavier von seinem einheimischen Lehrer, der einst von Gershwin gelobt worden war, weil er die beste Interpretation gab.
Entsprechend motiviert packte er dieses Meisterwerk an, virtuos, bei den Blues-Passagen wieder jung werdend.
Thomas Knauber

 

Kulmbach , Mai 2008

KLAVIERKONZERT MIT SAMUEL PÉREZ

Einen Vormittag der ganz anderen Art erlebten einige Klassen des MGF: Der puertoricanische Pianist Prof. Dr. Samuel Perez aus San Juan, der zum wiederholten Mal in fränkischen Gefilden weilte und hier auch mehrere Klavierabende gab, spielte vor den Jugendlichen virtuose Klaviermusik. Auf dem reichhaltigen Programm standen Werke von Chopin, Rachmaninow und Gershwin. Einige Zugaben aus seiner Heimat eröffneten den jungen Leuten eine ganz ungewohnte musikalische Welt.
Musiklehrerin Renate Palder wies in ihrer Begrüßung auf die weltweite Konzerterfahrung hin, die der Musikprofessor hat.
Reicher Applaus am Ende der Veranstaltung belohnte den Künstler.

(Hubertus Baumann)

DER PIANIST SAMUEL PÉREZ AUS PUERTO RICO IM MGF

"... das war ja viel interessanter, als ich vermutet hatte...";
"... wie gut, ein solches künstlerisches Erlebnis live präsentiert zu bekommen, wo wir doch privat nie so etwas wahrnehmen…";
... ein vielseitiges Programm: für mich spannend bis zum Ende...";
Hier nur eine Auswahl von Schülermeinungen nach dem Klaviervortrag von Prof. Perez aus Puerto Rico, der an einem Vormittag im Musiksaal vor den Schülern spielte.

Der weltweit konzertierende Pianist reist hin und wieder nach Himmelkron, wo er persönliche Freundschaften pflegt. Dabei gibt er an verschiedenen Orten Klavierabende. Für die 9. und 11. Klassen des MGF hatte er ein Programm bereit, dessen Spektrum von virtuosen romantischen Werken bis zu moderner, u.a. südamerikanischer Klaviermusik reichte. Mit kurzen Erläuterungen in deutscher und englischer Sprache führte er sein junges Publikum zu den Vortragsstücken hin; nicht zuletzt auch durch seine sympathische Art konnte der Künstler seine Zuhörer für sich gewinnen.

(Renate Palder)

 

WELSER RUNDSCHAU , 2. 5. 2007

BLASMUSIK UND PIANO - Beifall für Gast aus Puerto Rico

Holzhausen. Die langjährige Freundschaft mit einer Musikerin aus Holzhausen machte das außergewöhnliche Gastspiel möglich. Pianist Samuel Pérez aus Puerto Rico gab gemeinsam mit dem Musikverein unter Kapellmeister Fritz Hubmer ein vielbeklatschtes Klassik-Konzert. Nach mehreren Solo-Darbietungen des Pianisten und Einzelstücken der Kapelle kam es zum Konzerthöhepunkt - dem gemeinsam vorgetragenen "Warsaw-Concerto" von Richard Addinsell. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Leistung von Schlagzeuger Alexander Ammer, der das Publikum mit "Raindance" von Alice Gomez und Marilyn Rife am Marimba begeisterte.

 

TIPS , 2. 5. 2007

TESTLAUF FÜR AUSTRALIEN

Wels. Der Musikverein der ÖBB der Messestadt bereitet sich ja gerade auf die große Konzertreise im Sommer nach "Down Under" vor. So wurde auch das schon traditionelle Frühjahrskonzert für einen kleinen Testlauf genützt. Waltzing Matildaist so etwas wie die heimliche Nationalhymne der Australier. Neben diesem Klassiker hatten die Eisenbahner aber auch die Tritsch-Tratsch-Polka und den Radetzkymarsch im Programm, den sie als Zugabe präsentierten. Den meisten Beifall bekam aber der Solopianist Samuel Pérez aus Puerto Rico, der zum Beispiel bei George Gershwin´s Rhapsody in Blue seine außergewöhnlichen Fähigkeiten zeigte.

 

TIPS , 2. 5. 2007

UNTER FREUNDEN

Holzhausen. Von Puerto Rico nach Österreich ist es nicht gerade ein Katzensprung, und der Pianist Samuel Pérez spielte nicht nur mit der Eisenbahner-Musik aus Wels, sondern auch mit dem Musikverein aus Holzhausen. Mit einer Musikerin verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, und so haute er kräfig in die Tasten. Nach einigen beeindruckenden Solo-Darbietungen sowohl des Pianisten als auch der Musikkapelle war der Höhepunkt des Konzertes sicherlich das gemeinsam gespielte, sehr anspruchsvolle "Warsaw-Concerto" von Richard Addinsell, das sowohl vom Solisten am Klavier, als auch vom Kapellmeister Fritz Hubmer und den Musikern bravourös gemeistert wurde. Ein echter Musikgenuss.

 

EL NUEVO DÍA, miércoles, 11 de abril de 2007

DE SOLISTA EN AUSTRIA

El pianista Samuel Pérez Quiñones se presentará como solista con las bandas sinfónicas de Wels y Holzhausen. Con la primera interpretará Rhapsody in Blue, de Gershwin, y con la segunda el Concierto Varsovia, de Addinsell. Estos conciertos forman parte de la octava gira de conciertos que Pérez Quiñones realizará por Austria entre el 14 y el 22 de este mes. Además de estas dos presentaciones, el pianista ofrecerá recitales en Kirchdorf, Riedau y Andorf con un repertorio que incluye las 32 variaciones en do menor de Beethoven, una selección de valses del opus 39 y el Intermezzo en si menor, opus 117, Núm. 2 de Brahms, entre otras obras. Pérez Quiñones es catedrático del Departamento de Música de la UPR en Río Piedras y anteriormente se desempeñó como rector del Conservatorio de Música de Puerto Rico.

 

EL VOCERO , lunes, 9 de abril de 2007

SAMUEL PÉREZ DE SOLISTA EN AUSTRIA

El pianista puertoriqueño Samuel Pérez Quiñones fue invitado para presentarse como solista en Austria, con las bandas sinfónicas de Wels y Holzhausen. Con la banda de la ciudad de Wels, Pérez interpretará Rhapsody in Blue de George Gershwin, y con la Banda de Holzhausen, interpretará el Concierto de Varsovia de Richard Addinsell. Estos presentaciones forman parte de la gira de conciertos que ofrecerá el pianista Samuel Pérez Quiñones en Austria, del 14 al 22 de abril. Además de sus presentaciones con las bandas de Wels y Holzhausen, el doctor Pérez Quiñones realizará recitales de piano en Kirchdorf, Riedau y Andorf. Entre las obras que interpretará en sus recitales, se encuentran las 32 Variaciones en do menor K.80 de Ludwig van Beethoven, una selección de los Valses OP.39 y el Intermezzo en si bemol menor Op. no.2 de Johannes Brahm, el Moment Musicaux Op. 16, de Sergei Rachmaninoff y diversas obras de Franz Liszt, Richard Wagner y Johann Strauss, entre otros. Esta es la octava gira de conciertos que realiza Samuel Pérez Quiñones en Austria. Sus presentaciones anteriores han sido acogidas con altos elogios de la prensa y el público. El doctor Pérez Quiñones es catedrático del Departamento de Música de la Universidad de Puerto Rico, Recinto de Río Piedras. Anteriormente se desempeñó como rector del Conservatorio de Música.

 

BAYERISCHE RUNDSCHAU, 30. 9. 2006

KLASSISCHER ABEND DER GEGENSÄTZE - Pianist Samuel Pérez und Sopranistin Karin Wirz begeisterten in der Kulturscheune

Michelsreuth. Klassik in der rustikalen Atmosphäre einer Scheune, zu Gast Professor Dr. Samuel Pérez aus Puerto Rico, ein Pianist der Weltklasse, und Sopranistin Karin Wirz, eine heimische Künstlerin aus Ködnitz, die aber schon wiederholt für Furore sorgte: Der erste Konzertabend der „Kulturinitiative Trebgast“ in der Häusler-Scheune war auch eine Veranstaltung der Gegensätze und ein kleines Wagnis.

Trotzdem wurde der Event, den Manfred Häusler, Vorsitzender der neu gegründeten „Kulturinitiative Trebgast“ als Premiere in seinem Refugium präsentierte, zu einem nachhaltigen Erlebnis. Wunderschön inszeniert in einem locker-heiteren Rahmen schwelgte das Publikum fast drei Stunden in Musik und Gesang, war so angetan, dass die Zugaben kaum ein Ende nehmen wollten. Die Gäste verabschiedeten die Künstler mit stehenden Ovationen.
Samuel Pérez am Flügel verzauberte die Besucher mit einer unerschöpflichen Quelle an Tonmodulationen, spielte sicher und mit Eleganz, Tiefe und Rasanz durch ein sehr abwechslungsreiches Programm. Schon die sechs Variationen über ein Thema aus dem Klarinettenquintett von Wolfgang Amadeus Mozart vermochte er in unbeschwerter Leichtigkeit und herzlicher Frische zu intonieren, ein Auftakt, dem weitere Glanzpunkte folgten.
Gut akzentuiert bot er die dramatischen Passagen im Nocturne von Edvard Grieg, die feinen Aufhellungen erinnerten an Vogelstimmen. Pérez´ brillante Fingertechnik erstaunte in der Etude Nr. 6 in F-Moll von Moritz Moszkowski, das kurze Stück gestaltete sich zu einer atemlosen Tonjagd ohne Zwischenräume. Im Gegensatz dazu stand die Fantasie beim Thema BACH von Franz Liszt. In bestechender Formensprache verinnerlichte der Virtuose das musikalische Geschehen, fehlerfrei und in fließendem Rhythmus.
Noch einmal zeigte Pérez sein ganzes Können bei der Ungarischen Rhapsody Nr. 5 von Franz Liszt, kletterte bis zum tiefsten Ton hinunter und ließ die Melodie in elegischer Reinheit ausklingen.
Gut bei Stimme und in überzeugender Eindringlichkeit absolvierte Karin Wirz die Liedfolge „Frauenliebe und Leben“ von Robert Schumann. Perlende Koloraturen beflügelten den Gesang und „Du meine Wonne, Du meine Lust“ wurde mit Inbrunst und Seelenverwandtschaft eingefangen. Stärken zeigte die Sopranistin in den heiteren Phasen der Intonierung, präzise Lautmalerei machten das Zuhören zu einem Vergnügen.
Einfühlsam und punktgenau bestach die behutsame Begleitung des Pianisten: Pérez und Wirz präsentierten sich als kongruentes Paar.

 

ESCENARIO, Viernes 11 de noviembre de 2005

EL NUEVO DÌA, Sábado 12 de noviembre de 2005

 

MUSIK VOLL WÄRME, KRAFT UND LEIDENSCHAFT - Pianist Dr. Samuel Pérez und Bariton Konrad Peschl beeindrucken ihr Publikum

Hauzenberg. Die Liebhaber klassischer Musik haben dank Organisator Albert Sonnleitner einen wunderschönen Konzertabend geschenkt bekommen. Dass Musik verbinden kann, zeigten der in Puerto Rico geborene Pianist Dr. Samuel Pérez und der Bariton Konrad Peschl aus Hauzenberg in eindrucksvoller Weise. Pérez, der bereits in den USA und Europa mehrmals auftrat, begann den Abend sehr einfühlsam mit der Phantasie in d-moll, KV 397 von Mozart. Wie wandlungsfähig er ist, zeigte er in der leichten, perlenden Interpretation von Chopin bis hin zu Rachmaninow´s Prelude in c-moll, wo er Stärke und Kraft demonstrierte. Seine Musikalität und Ausdruckskraft legte er in das Phantasiestück über Motive aus Rienzi von Richard Wagner. Die sängerische Laufbahn von Konrad Peschl begann an der Hochschule für Musik in München, wo er unter anderem auch Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau und Barbara Bonney besuchte. Im Herbst 2003 wechselte Peschl an die Bruckneruni in Linz, in der er bei Cornelia Prestel sein Studium fortsetzt. Mit dem Lied "Du bist wie eine Blume" von Robert Schumann zog Konrad Peschl mit seiner schön timbrierten Stimme die Zuhörer förmlich an. Beeindruckend sind auch die Weite seines Atems und seine sicher geführte Stimme, mit der er an Höhepunkten wie in der Arie "Hai gia vinta la causa" von W.A. Mozart ein enormes Volumen entwickelte. Dass es Konrad Peschl ein besonderes Anliegen ist, die Musik auf seine Zuhörer zu übertragen, spürte man bei dem Lied "Die tote Stadt" von E.W. Korngold, wo er durch Sensibilität und Leidenschaft bestach. Moderator Helmar Stemplinger hatte den Abend moderiert.

 

ESCENARIO, Viernes 20 de mayo de 2005

APLAUSOS PARA SAMUEL PÈREZ

El pianista Samuel Pérez realiza una gira de siete conciertos por Alemania y Austria, donde permanecerá hasta este domingo. Los conciertos en Austria serán en Linz, Andorf, Hörsching y Oftering; y en Alemania, en Hauzenberg y en el palacio de Himmelkron. Además, Pérez ha sido invitado a ofrecer cuatro clases magistrales en escuelas de música en Linz, Andorf y Raab, en Austria. Como parte de su itinerario de conciertos, Pérez realizará el estreno internacional de la danza para piano a cuatro manos "Buenos amigos", des compositor puertorriqueño Luciano Quiñones, junto al músico austríaco Franz Gumpinger. También, el pianista se presentará como solista junto a una banda austríaca bajo la dirección de Gerhard Schwärzler, interpretando "Pavane Pour Bowine", de Kees Vlak, en el concierto en Oftering pautado para mañana. Esta es la séptima gira de conciertos que Samuel Pérez realiza en Austria y la tercera que realiza en Alemania. En sus presentaciones anteriores, ha recibido elogios por parte de la prensa. Samuel Pérez se desempeña como catedrático del Departamento de Música de la Universidad de Puerto Rico.

 

BAYERISCHE RUNDSCHAU, Mai 2005

EIN PRICKELNDES ERLEBNIS - Klavierkonzert mit Samuel Pérez im Roten-Adler-Saal

Er hatte nur 24 Stunden für einen Besuch seiner Freunde in Himmelkron eingeplant, dennoch ließ er sich zu einem Gastspiel im Roten-Adler-Saal überreden: Samuel Pérez, Universitätsprofessor aus San Juan (Puerto Rico) bot ein Klavierkonzert der Extraklasse. Wer diesen Abend miterleben konnte, staunte über die einfach unglaubliche Virtuosität eines begnadeten Künstlers.

Sein Repertoire schien grenzenlos zu sein. Neben einem Mozartstück (Fantasie in D-Moll) und dem träumenden Papillon von Edvard Grieg waren es besonders die äußerst schwierigen Chopin-Werke, die begeisterten. Als Geschenk für seine Zuhörer brachte der spanisch, englisch und deutsch sprechende Künstler das Phantasiestück über Motive aus Rienzi (Richard-Wagner/Franz Liszt) mit. Großartige Klanggebärde und kraftvoller Rhythmus erinnerten an den größten Klavierspieler des 19. Jahrhunderts: Franz Liszt. Grandios übrigens, wie Samuel Pérez den Gedanken des Leitmotivs, von Richard Wagner meisterhaft vertieft, wunderschön dezent hervorhob. Dafür gab es Bravo-Rufe. Im besten Sinne von Franz Liszt: Junge Künstler treten mit dem Maestro auf. So die Violonistin Friederike Oertel-Benchouchou, Absolventin der Musikhochschule Bremen. Die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und der "Teufelstriller", eine Sonate von Giuseppe Tartini, zeugten von einem gereiften Können, was auf eine gute Zukunft für die junge Musikerin hoffen lässt. Nach der Pause kam die heimliche Liebe des Künstlers zum Vorschein: George Gershwin. Gleich drei Stücke (Rialto Ripples, I Got Rhythm, Rhapsody In Blue) beschwingten das Publikum. Perlend, prickelnd, erfrischend: Samuel Pérez - ein Erlebnis. Gemeinsam mit seinem österreichischen Freund, dem Kapellmeister Franz Gumpinger, gab es noch einen improvisierten Spaß für vier Hände: Eine Walzer-Melange, eben eine österreichische Köstlichkeit der besonderen Art. Fazit: Einmalige Musikerlebnisse gibt es manchmal auch außerhalb der großen Konzertsäle - direkt vor der Haustüre, wie in Himmelkron.

 

BAYERISCHE RUNDSCHAU, 28. November 2003

BESCHEIDENER WELTKLASSE-MUSIKER - Dr. Samuel Pérez gab im Roten-Adler-Saal Klavierkonzert

Himmelkron. Er wirkt ruhig, freundlich und bescheiden. Er ist ein warmherziger Künstler mit einer besonderen Ausstrahlung. Die Rede ist von Dr. Samuel Pérez, Professor für Musik aus Puerto Rico, der seine Freunde Christian und Susanne Oertel in Himmelkron besuchte und bei dieser Gelegenheit ein öffentliches Klavierkonzert im Roten-Adler-Saal gab. Und als sich ein dritter, langjähriger Freund, der vielseitige Musiklehrer Franz Gumpinger aus Oberösterreich hinzugesellte, versprach der Abend spannend zu werden. Und diese Erwartung wurde mehr als erfüllt. Als eine Art "kleiner Gruß aus der musikalischen Feinschmecker-Küche" spielten zum Auftakt Franz Gumpinger und Dr. Samuel Pérez die Sonate für Posaune und Klavier von Antonio Vivaldi. Anschließend brillierte der Musikprofessor aus der Karibik mit einer unglaublichen Präzision. Eines der schönsten Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, das h-Moll Adagio, KV 540, ließ schon spüren, dass man einen Ausnahmemusiker vor sich hatte: Für ein vollendetes Klangbild gab es viel Applaus. Weitere Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Liszt zeigten die ungeheuere Virtuosität dieses Pianisten. Die technische Vollkommenheit gepaart mit unglaublicher, spielerischer Brillanz und sattem Klang bei Rachmaninows Preludes op. 23, Nr. 1, 4 und 2 offenbarten auch weniger musikverständigen Zuhörern, dass hier ein Weltklasse-Pianist am Werk war. Gewaltige Akkorde und die Wuchtigkeit des Themas zogen alle Zuhörer in den Bann. "Rhapsody in Blue" und "That Certain Feeling" von George Gershwin, einer gehobenen Synthese aus Unterhaltungsmusik, Jazz und europäischen Klangfarben, zeigten nochmals die enorme Vielseitigkeit dieses Ausnahmekünstlers. Mit österreichischem Charme erzählte Franz Gumpinger einiges über die ungewöhnliche Freundschaft über die Kontinente hinweg. Dann wurde nochmals ein Stück für Posaune und Klavier zum Besten gegeben - zum Schluss sogar vierhändig. Man merkte den Spaß am gemeinsamen Musizieren.

 

EL MUNDO, San Juan, jueves 23 de marzo de 2000

DARÀ CONCIERTOS EN AUSTRIA

Tras sus exitosas presentaciones previas en Austria, el pianista puertorriqueño Samuel Pérez Quiñones fue invitado para ofrecer conciertos en Oftering y Eisenerz, en las regiones de Alta Austria y Styer. Los conciertos serán el 25 y 27 de marzo y constituyen la cuarta ocasión en que el artista es invitado para presentarse en Austria como concertista. Las ejecuciones al piano de Samuel Pérez - de música de compositores austríacos - fueron incluidas en varios discos compactos, incluyendo uno con diversas obras para piano del compositor austríaco Alexander Blechinger, para el sello Bella Música. Pérez Quinones se ha presentado con gran éxito en conciertos como solista con orquestas sinfónicas y en recitales en diversas ciudades de Estados Unidos, Europa, México, El Caribe y en Puerto Rico. El conocido compositor austríaco, Alexander Blechinger, destacó, refiriéndose a conciertos que ofreció Pérez Quinones en 1999 en Austria, que: "El final triunfal del concierto fue, por supuesto, la "Fantasía sobre El Danubio Azul" de Johann Strauß/Schulz-Evler, una de las piezas más exigentes para piano, que para la audiencia vienesa fue el clímax de la noche; Pérez tuvo que tocar un ´encoré´ ante el largo y entusiasta aplauso". En esta ocasión, Pérez Quiñones interpretará, a solicitud de los organizadores de los conciertos, entre otras obras, la versión para piano solo de "Rhapsody in Blue" de George Gershwin, la "Rhapsodia Española" de Franz Liszt, "Hellbrünniade" de Alexander Blechinger y la "Fantasía sobre El Danubio Azul" de Johann Strauß/Schulz-Evler. También interpretará algunas obras junto a los músicos austríacos Peter Pichler, en la trompa francesa, Franz Gumpinger, en el trombón, y el tenor Alexander Blechinger.